Sarah im See

Nachdem ich die Idee hatte, mal ein Sonnenaufgangsshooting an einem See zu machen, hat sich Sarah auch sofort bereit erklärt, dabei mitzumachen. Wir haben ja schon einmal zusammen ein Shooting rund um das Hamburger Dockland gemacht und uns damals schon sehr gut verstanden. Wir haben uns dann um 5 Uhr auf einem dunklen Parkplatz getroffen und sind noch eine Viertelstunde durch die Nacht zum See gelaufen. Sarah ist vorher sogar noch 2 Stunden aus Rostock angereist. Hut ab!

Leider hat die Sonne beim ganzen Shooting sich nur sehr kurz gezeigt, so dass die meisten Bilder bei bedecktem Himmel entstanden sind. Nur für ca. 30 Minuten haben sich die Sonnenstrahlen so wie gedacht auf dem See gespiegelt. Wie der Titel schon sagt, hat Sarah (fast) die ganze Zeit des Shootings im Wasser verbracht, das geschätzte 23° Grad hatte. Bei genauem Hinsehen entdeckt man auch ein wenig Gänsehaut auf den Bildern. Ich und mein Lichtstativ haben auch viel im Wasser gestanden. Mal sehen ob Lichtstative rosten können.

Fünf Stunden (!), drei junge Angler, die direkt vom Kiez kamen (Ein Angler: „Ey, Aktshooting, Alda.“, Fotograf: „Nee, mit Klamotten an.“), etliche Nacktbader am anderen Ufer, ein Radfahrer und ein (neugieriger) Spaziergänger später waren wir fertig und hatten wahnsinnige 637 Bilder gemacht. Soviel also zu meinem Vorsatz, weniger Bilder zu machen. Sarah hatte gefühlte 10 Outfits an und wir haben alles geschafft, was wir uns vorgenommen haben. Vielen Dank an Sarah! Es hat richtig Spaß gemacht. Nun aber wieder genug geschnackt. Hier kommen die Bilder!