Mit Geduld

In meinem Blogbeitrag Ein Bild bauen habe ich geschrieben, dass ich mehr Geduld brauche, ein Bild zu bauen. Anhand der nächsten drei Bilder will ich einmal erläutern, was ich genau damit meine. Diese Bilder habe ich unter Anleitung von Antje Kröger in ihrem Workshop erstellt, so dass sie nicht wirklich meine Bilder sind.
Erster Versuch
Ich stand bei diesen Bildern immer auf einer Leiter. Das sieht man leider direkt in dem folgenden Bild. Ich muss zugegeben, dass ich das bereits durch den Sucher während der Aufnahme gesehen habe. Ich habe mir einfach gedacht, dass ich die später in der Nachbearbeitung wegretuschieren werde. Warum nicht gleich richtig? Außerdem ist noch mindestens ein Fuß von Leuten zu sehen, die nicht auf das Bild sollen. Dafür ist auch einer abgeschnitten :-). Das ganze Bild wirkt recht chaotisch.
Zweiter Versuch
Die Leiter ist und die fremden Füße sind jetzt nicht mehr zu sehen. Das Bild ist jetzt enger geschnitten. Der Anschnitt der Frau liegt knapp über dem Knie. Die Gegenstände auf der linken Seite stören mich noch. Ich bin aufs Querformat gewechselt. Das ganze Bild wirkt schon etwas aufgeräumter.
Dritter Versuch
Dieses Bild wirkt auf den ersten Blick wesentlich aufgeräumter. Das liegt u.a. daran, dass die Decke jetzt ganz auf dem Bild drauf ist. Die Gegenstände sind weg. Rund um die Decke ist der Boden leer. Die Mimik der drei Mädels ist auch sehr schön. Lediglich die Hand unten ist leider nicht ganz drauf. Es könnte also noch einen vierten Versuch geben, den ich aber zeitlich nicht mehr geschafft habe.
Ich hoffe, dadurch wird euch jetzt klarer, was ich mit Geduld meine. Wie man an diesem Beispiel sieht, kann es sich lohnen.